A head full of winter adventuers by chrigu cueni

Ski- & Snowboardsaison steht vor der Tür – die richtige Bekleidung wählen

Die Schneefallgrenze sinkt und der Winter hält langsam Einzug, damit geht es eindeutig Richtung Wintersportsaison. Nebst den gut gewarteten Skiern und Snowboard, gilt es auch immer die richtige Kleidung dabei zu haben. So gilt es sich immer den Temperaturen entsprechend zu kleiden: Während beim Start in die Saison und gegen den Frühling hin auf eine Schicht verzichtet werden kann, so sind im Dezember bis Februar die Temperaturen aber meistens tiefer und gute Kleidung ist unverzichtbar. Kaufen kann man diese im nahegelegenen Sportgeschäft oder in einem Online Shop, wie beispielsweise Zalando.

Warum richtig Einkleiden?

Ich habe während der Zeit als ich Jugendlichen Snowboard-Unterricht gab einiges erlebt was schlechte Kleidung anbelangt und treffe auch heute noch auf solche Fälle. Dabei gilt es nur wenige Punkte zu beachten, um nicht zu frieren, den der Fahrtwind, Kälte und der Wind auf dem Berg tragen ihren Teil bei – da muss man mit guter Kleidung dagegen halten.

Zwiebelprinzip

Den Ausdruck „Zwiebelprinzip“ habt ihr bestimmt schon öfter gehört. Dabei geht es eigentlich darum, dass man sich in mehrere dünne Schichten kleidet, das ermöglicht noch ausreichend Bewegungsfreiheit bei guter Passform. Die Grundausrüstung besteht dabei aus drei unterschiedlichen Schichten:

  1. Funktionsunterwäsche:  Transportiert den Schweiss vom Körper in die nächste Schicht weiter und hält trocken und warm. Sollte möglichst am Körper aufliegen und eng sein.
  2. Zwischenschicht: Diese Schicht wird wohl am meisten variiert, sie hat die Aufgabe die Feuchtigkeit an die äussere Schicht weiter zu transportieren und ebenfalls den Körper zu wärmen. An kalten Tagen hat sich hier Fleece bewährt, wichtig ist es keine Baumwolle zu verwenden, welche den Feuchtigkeitstransport stoppen würde.
  3. Wetterschicht: Die äusserste Schicht muss Nässe und Kälte abhalten und dabei den Schweiss weiter nach aussen befördern. Funktionelle Aussenstoffe ist das stichworte, beim Kauf sollte man auf die Beschichtung achten, welche in Kombination den Stoff wasserfest, winddicht und atmungsaktiv machen können.

Ich trage…

… seit Jahren meine Winterbekleidung nach dem Zwiebelprinzip. Dabei variiere ich wie erwähnt bei der Zwischenschicht. Ich trage eigentlich immer lange Funktionswäsche und kaufe mir jeweils eine sehr dünne, aber funktionelle Wetterschicht. Da diese winddicht und wasserfest ist, ist kein Nachteil gegenüber einer gefütterten Jacke oder Hose vorhanden. So trage ich auf der Funktionswäsche noch einen Rückenpanzer Gilet und in warmen Frühlinstagen reicht das schon aus. An kalten Tagen trage ich über dem Rückenprotektor einfach noch eine weitere Schicht, sollte es wärmer werden kann man diese mit dem Reissverschluss öffnen oder ausziehen und man ist auf alle Situationen eingestellt. Baumwoll-Pullover oder ähnliches als äusserste Schicht macht in meinen Augen einfach wenig Sinn, saugt sich mit Wasser auf (von aussen und innen) und lässt einem schnell frieren!

…und du?

Was trägst du so auf der Skipiste damit du nicht frierst?

Disclaimer: Titelbild von Chrigu Cueni

Hans

Sportlich mit dem Bike, Snowboard oder im Wasser unterwegs. Nebst dem Sport wird öfters auf technikblog.ch gebloggt oder einfach das Leben genossen. Auch auf Google+ zu finden.

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